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Pressemitteilung

HUNT-THE-WOLF-2011

 

Best Hunter

Giuclea George Dan

 

ATV Extreme

Radoslav Bubenko - 14:47:03

Balz Felix - 14:53:19

Szabo Mihaly - 15:22:16

 

ATV Open

Rus Tudor - 13:06:57

Chiujdea Sever - 13:42:54

Gliga Alex - 14:41:12

 

Quad

Irimescu Razvan - 11:59:22

Bodea Sebastian - 12:36:06

Sorban Cosmin - 12:36:13

 

Side-by-Side

Nicchi Velso

 

The fifth edition of HUNT-THE-WOLF-2011 ended. Four days of hard fight, four days of offroad, four days of spectacular tracks in the heart of Transylvania.

 

43 pilots took start in 4 different categories (ATV Extreme, ATV Open, Quad and Side-by-Side) in the most challenging ATV race all over Europe. Only half of them came to the start line at the trial from the last day. The technical problems, little accidents, but also the rule imposed by the organizers to not give penalties higher than one hour to any racer in one day made the fight to be open until the end of trial from Saturday.

 

The most spectacular category was ATV Open. Young riders, but also veterans fought with daring and pushed to the extreme ambition to win the first place of the most respected race. The surprise was that places 1st and 3rd were occupied by Tudor Rus and Alex Gliga, beginners who came to their first race and surpassed racers with years of experience. The second place was occupied by Sever Chiujdea who at only 17 years old made quite a sensation also in the trial and in the forest on the seat of his super-tuned Polaris.

 

Crying and full of anger all three winners and others looked helpless when their ATVs were lying broken and waiting for the second when they will start again in the rage of the race. Respect for those young LIONS and for their well deserved places.

 

In Extreme on the first day Mihai Lazaroaie, one of the favorites in the competition and second place last year, abandoned when because of a mistake in a special track he rolled over his ATV into a 30 meters canyon. Bad luck and mistakes fallowed also Mihaly Szabo, one of the best Romanian pilots who didn’t succeed again in winning HUNT-THE-WOLF after his Renegade rolled over and his engine broke in the last kilometers of day 2 and 3. In the end he had to accept place 3, a few minutes in front of Petre Stanescu, another pilot who begin the race with technical problems after the special track of the first day.

 

The second place was won by Felix Balz, this year the most constant rider, a pilot who trains one year long wherever he can in a very restrictive offroad Germany so he can race in his favorite competition, HUNT-THE-WOLF.

 

The first place was won by the Slovak Rado Bubenko, maybe the most positive racer. Never upset on any situation, all the time ready to help others with technical problems, but in the same time very fast, he succeeded to surpass Felix with 3 minutes until the trial. The very fast Mihaly Szabo commented Rado's driving during a checkpoint stop perplex: "This guy is so fast, almost crazy! He passed me on fast sections. I am REALLY surprised!" When Oliver Renzler later told this to Rado, the always modest winner said laughing: "And I did not even empty my exhaust..."

 

In Quads Razvan Irimescu won the race. The two Slovenians who raced, Alojzij Pirih and Ales Kavcic, had a very commendable participation, especially Pirih who finished the trial very close to Irimescu and at a great distance from Sebastian Bodea, although he was driving a stock LTZ 400, an inferior vehicle to the other pilots.

 

The surprise was Cosmin Sorban who surpassed Sebastian Bodea on the trial with one second, in the general classification getting the third place.

 

For Side-by-Side category Nicchi Velso won without any problems against the two Commanders. As usual Velso was the salt and the pepper of the race being the only pilot who raced in all 5 editions of HUNT-THE-WOLF, being part of the spirit of this unique race.

 

 

Siebenbürgen: in dunkeln Wäldern und tiefen Schluchten

 

ATV Rennen

Jag-den-Wolf-2010 berauscht Rennfahrer und Publikum

 

 

Bester Nachtjäger:

Bogdan Blajan

 

SIDE-BY-SIDE

I. Sandor Csibi

II. Velso Nicchi

 

QUAD

I. Sebastian Bodea

II. Adrian Dib

III. Cosmin Sorban

 

ATV OPEN

I. Dan Siminie

II. Moga Ioan

III. Viorel Mocan

 

ATV EXTREM

I. Iaroslav Katrinak

II. Mihai Lăzăroaie

III. Laszlo Nyaradi

IV. Mihaly Szabo

V. Angelescu Bogdan

 

Die Wölfe sind erlegt, die Jäger zufrieden. Nach zwei Tagen und einer Nachtjagd ohne Verletzungen oder größere Schäden fand die Hatz der ATV-Fahrer in und um Klausenburg im rumänsichen Siebenbürgen ein glorreiches Ende. Die begehrteste Trophäe ergatterte sich verdientermaßen der enduroerfahrene Jaroslav Katrinak aus der Slovakei, der begeistert vom härtesten ATV-Rennen seiner Karriere sprach.


Schon am Mittwoch vor dem Rennwochenende trudelten die ersten der 50 Teilnehmer am Firmengelände des Rennorganizators Authentic-Spirit in Klausenburg/Cluj-Napoca ein. Auf dem Programm stand kostenloses GPS-Training im nahen Wald. Trotz strömenden Regens ließen sich einige dieses Training klugerweise nicht entgehen,  schließlich sind die weiten Rennen hierzulande immer auch eine Orientierungsherausforderung. Ganz besonders bei JAG-DEN-WOLF-2010: aus Umweltschutz- und Organisationsgründen wurde auf alle physischen Streckenmarkierungen verzichtet, und besonders bei der Nachtjagd steht man ohne GPS-Kenntnisse ganz schön dumm im dunkeln Wald...

 

Mit den letzten Vorbereitungen im vollen Gang trafen am Donnerstag abend die Fahrer aus Deutschland, der Slovakei, Österreich und den entfernteren Städten Rumäniens ein. Bewachte Parkplätze, Fahrerlager und Abspritzmöglichkeiten stehen hier alle Jahre immer direkt vor dem größten Einkaufszentrum Siebenbürgens zur Verfügung: Shopping, Essen, Werkstätten, Apotheken, Ärzte, usw., alles im Umkreis von 500 Metern. Und hier, direkt am Stadtrand und direkt neben dem riesigen Einkaufszentrum schufen die Organisatoren um Mihai Concioiu heuer einen weit technischeren Trialkurs als 2009, mit Reifen, Baumstämmen, Felsen, kleineren Sprüngen. Das freie Training begann, erste Reparaturen wurden notwendig. Drei Mechaniker standen von Donnerstag abend bis Sonntag früh non stop zur Verfügung, niemand sollte wegen kleiner Schäden vorzeitig heimreisen müssen.

 

Dann: Freitag abend stoppt endlich der Regen. Beim Trial fürs Publikum und die Sponsoren starten die 4 Kategorien Extrem, Open, Quad, UTV getrennt. 20 Fahrer in Extrem, 24 in Open, 3 Quads, 2 UTVs. Aber immer starten alle Fahrer einer Kategorie fast zeitgleich, sodass es auf der Strecke eng und spannend wird. Weniger als 2 Minuten benötigen die schnellsten Fahrer für den laut späterem Gewinner Katrinak "schwierigsten Trialparcours", 5 Runden für Extrem, 4 für Open, 3 für alle anderen. Einen spannenden Kampf um die besten Rundenzeiten geben sich in Extrem der Slovake Katrinak, Vorjahressieger Bogdan Angelescu und der stets agressiv fahrende Laszlo Nyaradi. Bei Open lässt Claudiu Tavrea alle im Regen stehen, bei den Quads zeigt Sebastian Bodea wie gewohnt Klasse. Danach zittern die Hände. Gute Stimmung, ein begeistertes Publikum, die Medien zufrieden wegen action-reicher Aufnahmen. Und die beste Show gab dennoch wieder einmal Nicchi Velso mit seinem Side-by-Side. Wo Velso ist, da kommt Stimmung auf!

 

Schon müde denken alle nur noch an eines: das Nachtrennen! Eine halbe Stunde nach dem Trial müssen alle Fahrer einem "Jagdhund" (auf vier Rädern) über Hügel und durch Wälder zu einer 6 km entfernten, entlegenen Wiese folgen. Eine endlose Scheinwerferschlange von 65 ATVs bewegt sich in der schwarzen Nacht, nur in der Ferne leuchten die Lichter der 500.000 Einwohnerstadt. Dann folgt auf der Wiese alle 10 Sekunden der Start. Neun als GPS-Punkte virtuell geschaffene Wölfe müssen egal in welcher Ordnung auf 40 m "angepirscht" werden. Keiner darf ausgelassen werden. Auf mehreren Quadratkilometern schwirren kreuz und quer Scheinwerfer durch den Wald, Schlamm, Rinnen, Baumstämme erschweren den Weg. Nach einer Stunde und 10 Minuten treffen die ersten "Jäger" beim Finish ein. Aber sind sie die Sieger? Erst die nächtliche Auswertung der GPS-Daten beweist, wer am schnellsten alle (!) Wölfe gefunden hat. Es waren nicht die Ersten im Ziel! Auch nicht die Letzten... diese, die zwei Deutschen Andreas Käßhöfer und Felix Balz, treffen um Mitternacht ein, nach drei Stunden Jagd, aber zumindest mit allen Wölfen in der Tasche. Der eigentliche Sieger wird erst ganz am Ende korrekt genannt: Bogdan Blajan.

 

Ausschlafen, dann Training ab 9 Uhr, bevor die zweite und letzte Trialeinlage am Samstag von 11-13 Uhr Publikum und Sponsoren befriedigt. Lediglich mit Sekundenvorsprung gewinnt Mihai Lazaroaie aus Hermannstadt/Sibiu das Duell mit Katrinak. Bei Open und Quad alles wie gehabt: Tavrea und Bodea geben den anderen keine Chance. Um 14 Uhr ist Start in die Wälder. Für alle 4 Kategorien gibt es eigene Strecken, zwischen 50 und 100 km lang. Streckenleger Oliver Renzler vom Authentic-Spirit-Racing-Team war wochenlang beschäftigt, landschaftlich eindrucksvolle und für jede Kategorie angepasste Abschnitte zu finden, abzufahren und später am PC für den späteren GPS-download zusammenzufügen. Wetterkonditionen, Schwierigkeiten, Grundstückansprüche, Schönheit, usw. müssen berücksichtigt werden. Ärger mit Gemeinden und Privaten, Staus in Sonderprüfungen, der Windeneinsatz usw. wollen vermieden werden, andererseits soll Extrem wirklich schwieriger sein als alle anderen Rennen in Europa; und für die anderen Kategorien muss die richtige Mischung aus schwierig, schnell und schön gefunden werden.

 

Die ersten sind schon längst im Ziel, wenn am Samstag um 18.30 Uhr das Rennen für alle abgebrochen wird. Alle später angefahrenen Kontrollposten zählen als verpasst, niemand darf dann mehr in Sonderprüfungen starten. Denn ab 20 Uhr wartet ein herrliches, in der Startgebühr von 150 Euro beinhaltetes, Abendessen auf den Verzehr, und da wollen alle Hungrigen dabei sein - Organisatoren inklusive. Während die Organisatoren daraufhin bis 2 Uhr morgens GPS-Daten auswerten, schlummern die Rennfahrer dem Briefing um 8.30 Uhr entgegen - wo sie die Resultate des Vortages erfahren: Rumäniens ATV-Champion des Jahres 2008, Mishi Szabo aus Klausenburg/Cluj-Napoca, fuhr Samstag die beste Gesamtzeit, gefolgt von Katrinak, Nyaradi und Lazaroaie. Doch die Zeitabstände sind knapp, noch ist nichts entschieden, und noch weniger bei Open: dort stellte zwar Dan Simonie wiedereinmal sein Können unter Beweis, aber dicht auf den Fersen sind ihm gut 10 andere Fahrer!

Am Sonntag geht es gleich nach dem Briefing in die Wälder, Startordnung nach Vortagesplatzierung, Start alle 30 Sekunden, abwechslend Extrem- und Open-Fahrer. Die wenigen Quads und das einzige übrigbebliebene UTV mit Sandor Csibi am Steuer vermissen etwas die Konkurrenz, erfreuen sich aber an den traumhaft schönen Strecken inmitten der aufblühenden Hügellandschaft Transilvaniens. Die Sonderprüfungen sind noch einmal anspruchsvoller als am Samstag. Galt es tags zuvor wilde, fotogene, enge Canyons zu bewältigen, so fordern heute steinige Bachbetten, große Baumstämme, Schräglagen, An- und Abfahrten das ganze Können der Fahrer in Extrem. In Open geht es gemäßigter zu, aber deutlich trennt sich überall die Spreu vom Weizen. Orientierungsfehler werfen Vorjahressieger Angelescu weit zurück, Szabo verliert viel Zeit durch eine Reifenpanne. Insgesamt drei Fahrer wechseln ihr Fahrzeug während der Renntage, was nachträglich auch in unserem Internetforum zu Diskussion führt.

 

Die Auswertung der Daten verschiebt die Preisverteilung auf 18 Uhr. Aber die Sieger sind es dann verdientermaßen. In Open freut sich der erfahrene Dan Siminie aus Hermannstadt/Sibiu über den ersten Preis, in Extrem ist der einstige Motorradprofi Jaroslav Katrinak aus der Slovakei eindeutig der Sieger. Und auch die Organisatoren sind zufrieden: es gab keine Verletzungen, keine größeren Schäden, alle waren zufrieden. 2011 wird der Wolf wieder heulen!

 

Die gefahrenen Zeiten am Trial, in den Sonderprüfungen und auf den Strecken können  auf den Internetseiten des Events studiert werden. Zahlreiche Bilder und Film berichten über die jährliche Veranstaltung: www.jag-den-wolf.com. Das Rennen ist auch Teil des 2010 aus der Taufe gehobenen Hard-Enduro-Rumänien-Cups, der von Primul-ATV-Magazin organisiert wird und die teilnehmerstärksten 5 rumänischen Rennen des Jahres wertet. Siehe: www.primul-atv-magazin.ro/cupa.